Uganda – Living Hope Projekt

Eine Schule für die Ärmsten der Armen!

Kinder aus dem Living Hope-Projekt

Das Problem:

Bis heute werden Kinder in Afrika vor allem für die harte Arbeit auf dem Feld eingesetzt. Die einzige Möglichkeit, der Armut zu entfliehen, ist eine Schulbildung. Diese kostet jedoch in der Regel viel Geld – zu viel für die meisten Eltern in Afrika.

Die Idee:

Living Hope ist eine von Pastor John, früher selbst ein Waisenkind, gegründete Schule in Uganda, die es vor allem den ärmsten Familien ermöglicht, ihre Kinder zur Schule zu schicken. So sind hier keine teuren Schuluniformen vorgeschrieben und die Schulgebühren belaufen sich mit umgerechnet 2 Euro pro Halbjahr nur auf ein Viertel der regulären Gebühren.

Zustand der Schule vor dem Umbau ...

Das Projekt:

„you-manity“ hat im November 2010 durch eine Spende erreicht, dass die Böden der bestehenden Schulgebäude betoniert werden konnten. Die Kinder litten bis dahin unter den Maden von Sandflöhen, die sich in ihrer Haut abgesetzt hatten. Durch den betonierten Boden des Schulgebäudes kann der Kontakt zu Sandflöhen innerhalb der Schule vermieden werden.

Die Finanzierung:

... und nach dem Umbau

Dieses Projekt wurde mit Hilfe von you-manity und unseren Spendern finanziert.

„Living Hope“ hatte und hat mit großen Problemen zu kämpfen: So herrscht z.B. ein konstanter Lehrermangel, die vorhandenen Lehrer sind schlecht ausgebildet, Geld für die Bereitstellung von Mittagessen für die Kinder ist nicht vorhanden, Wasser muss von weit her geholt werden, es gibt keinen Strom, die Klassenräume waren in einem desolaten Zustand. Die Renovierung der baufälligen Klassenräume wurde als die dringendste Maßnahme eingestuft und konnte durch ein von you-manity finanziertes Projekt realisiert werden. Löcher in den Wänden und im Fußboden machten das Lernen und konzentriertes Arbeiten schwer. Darüber hinaus lebten Larven, sogenannte Jiggas, in dem aus Erde und Staub bestehenden Boden, die leicht die Füße der Kinder befallen, da diese in aller Regel keine Schuhe tragen. Die Idee war nun, die Fußböden

Ferdinand und Rob im Gespräch mit Pastor John

der Klassenräume zu betonieren, um die Kinder vor den Larven zu schützen. Die Betonierungsarbeiten wurden von lokalen Arbeitskräften übernommen. Helen, eine Medizinstudentin aus Tübingen war vor Ort, um die Anfänge der Arbeiten mitzuverfolgen. Sie berichtete uns Ende Januar 2011 nach ihrer Rückkehr nach Deutschland, dass die Klassenräume erfolgreich betoniert worden waren und dass der Larvenbefall deutlich abgenommen habe.